Samstag, 17. September 2016

Meditatives Gärtnern

Nach langer Zeit mal wieder eine ausgiebige Garten-Session: Nach dem Urlaub war es für einige Zeit: die nächste Runde Bohnen baumelte am Strauch, die letzten Salamibohnen und Robert, der Kohlrabi.
Insgesamt war es ein Ernte- und Ernteverwertungswochenende.
Ach, Robert... er war tatsächlich der Geschmacksknaller des bisherigen Gartenjahres, denn er schmeckte nicht nur einfach nach Kohlrabi. Butterzart und irgendwo zwischen Kohlrabi, Radieschen und Rucola. Ich erinnere mich noch, wie er kaum einen Zentimeter hoch war und jetzt hatte er als Carpaccio mit Olivenöl einen phänomenalen Auftritt.

Die Salamibohnen fanden zusammen mit den eher bescheiden geratenen drei Zwiebeln ihre Bestimmung in einem sehr schrägen Ofengericht. Aber geschmacklich waren sie top. Übrigens habe ich festgestellt, dass diese krassen Bohnen auch als Hülsen ausgesprochen lecker sind und ganz anders schmecken als die schnöden grünen Bohnen...

Heute musste dann mal aufgeräumt werden, Altes raus, auflockern, zurückschneiden, ausdünnen. Stellenweise habe ich die erste Runde Spinat und Feldsalat gesät. Die Salamibohnen haben sich hingegen für eine zweite Runde entschieden und bilden wieder Blätter und Blüten. Ich versuche es auch wieder mit Blattsalat, diesmal eine selbstgemachte Saatmischung aus Sauerampfer, Blattsalat und Rucola. Mal schauen, ob es was wird.
Ansonsten heißt es: Saatgut puhlen. Einiges habe ich nun geerntet, Dillsaat, Koriander, Leinsamen, Kressesaat, Radieschensaat und Basilikumsaat, was alles noch aus den Hülsen gepuhlt werden muss.
Auch Stecklinge sind so ein Thema, das ich heute ins Auge gefasst habe.